Kiefergelenksbehandlung / CMD
Was passiert bei der Kiefergelenksbehandlung?
Bei der Kiefergelenksbehandlung (CMD-Therapie) untersucht der Therapeut zunächst die Funktion des Kiefergelenks sowie die Muskulatur im Kiefer-, Kopf- und Nackenbereich. Anschließend werden gezielte manuelle Techniken angewendet, um Verspannungen zu lösen und die Beweglichkeit des Kiefers zu verbessern. Häufig werden auch Fehlbelastungen und Fehlstellungen analysiert und durch spezielle Griffe oder Mobilisationstechniken behandelt.
Wann ist Kiefergelenksbehandlung sinnvoll?
Die Kiefergelenksbehandlung ist sinnvoll bei einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD), also wenn das Zusammenspiel von Kiefergelenk, Zähnen und Kaumuskulatur gestört ist. Sie wird häufig bei Symptomen wie Zähneknirschen, Kieferknacken, Schmerzen im Kiefer oder Gesicht sowie Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich eingesetzt. Auch bei stressbedingtem „Zähne zusammenbeißen“ oder nach zahnärztlichen Fehlstellungen kann sie helfen. Ziel ist es, die Kieferfunktion zu normalisieren und Folgebeschwerden im gesamten Kopf- und Nackenbereich zu reduzieren.
Was erwartet Sie bei der Behandlung?
Zu Beginn erfolgt eine genaue Untersuchung des Kiefergelenks sowie der Kaumuskulatur und oft auch der angrenzenden Bereiche wie Nacken und Kopf. Anschließend behandelt der Therapeut die verspannte oder eingeschränkte Muskulatur mit speziellen manuellen Techniken, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit des Kiefers zu verbessern. Dabei können auch sanfte Mobilisationen am Kiefergelenk selbst durchgeführt werden.
Wichtig zu wissen für die Kiefergelenkbehandlung
- Die Kiefergelenksbehandlung sollte nur nach ärztlicher Diagnose und bei klaren CMD-Symptomen durchgeführt werden.
- Während der Therapie kann es zu einer vorübergehenden Veränderung der Kiefer- oder Muskelspannung kommen, die sich meist positiv auf die Beschwerden auswirkt.
- Die Behandlung ist keine reine „Zahnbehandlung“, sondern betrifft auch Kopf-, Nacken- und Gesichtsmuskulatur.
- Ergänzende Eigenübungen und das bewusste Vermeiden von Zähneknirschen oder starkem Zusammenbeißen sind entscheidend für den Erfolg.
- Stress kann die Beschwerden verstärken, daher spielt auch Entspannung im Alltag eine wichtige Rolle.
- Der Behandlungserfolg hängt stark von der regelmäßigen Durchführung und der aktiven Mitarbeit des Patienten ab.
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