Physiotherapie Wenzel in Köln

Beckenbodengymnastik

Was passiert bei Beckenbodengymnastik?

Bei der Beckenbodengymnastik werden gezielt die Muskeln des Beckenbodens durch angeleitete Anspannungs- und Entspannungsübungen trainiert. Der Therapeut erklärt dabei zunächst die richtige Wahrnehmung dieser Muskelgruppe, da sie oft unbewusst schwer anzusteuern ist. Anschließend werden spezielle Übungen durchgeführt, um Kraft, Kontrolle und Koordination des Beckenbodens zu verbessern. Die Übungen werden individuell angepasst und oft auch in Alltagsbewegungen integriert. Ziel ist es, die Stabilität im Beckenbereich zu stärken und Beschwerden wie Inkontinenz zu verbessern oder vorzubeugen.

Wann ist Beckenbodengymnastik sinnvoll?

Beckenbodengymnastik ist sinnvoll bei Inkontinenz, also ungewolltem Urinverlust, zum Beispiel beim Husten, Lachen oder Sport. Sie wird auch nach Operationen, Schwangerschaften oder Geburten eingesetzt, um die Beckenbodenmuskulatur wieder zu stärken.

Auch bei Senkungsbeschwerden der Organe im Beckenbereich oder einem allgemeinen Schwächegefühl kann sie helfen. Zudem ist sie sinnvoll zur Vorbeugung, wenn der Beckenboden bereits geschwächt ist. Ziel ist es, Kontrolle, Stabilität und Sicherheit im Alltag zu verbessern.

Was erwartet Sie bei der Behandlung Beckenbodengymnastik?

Zu Beginn erfolgt eine genaue Anleitung, damit die Beckenbodenmuskulatur überhaupt richtig wahrgenommen und gezielt angespannt werden kann. Anschließend werden spezielle Anspannungs- und Entspannungsübungen in verschiedenen Ausgangspositionen durchgeführt.

Der Therapeut korrigiert dabei die Ausführung und hilft, Fehlspannungen wie das unbewusste Anspannen anderer Muskelgruppen zu vermeiden. Die Übungen werden individuell gesteigert und oft in alltagsnahe Bewegungen integriert.

Ziel ist es, Kontrolle, Kraft und Koordination des Beckenbodens nachhaltig zu verbessern.

Wichtig zu wissen für die Behandlung

  • Die Beckenbodengymnastik wird meist nur nach ärztlicher Verordnung bei Beschwerden oder zur Vorbeugung durchgeführt.
  • Die richtige Anspannung des Beckenbodens muss oft erst erlernt werden und braucht etwas Geduld.
  • Regelmäßiges Üben ist entscheidend, da der Trainingseffekt nur langsam entsteht.
  • Die Übungen sollten korrekt ausgeführt werden, da falsche Spannung (z. B. im Bauch oder Po) den Effekt vermindern kann.
  • Fortschritte sind meist erst nach einigen Wochen spürbar.
  • Die Übungen lassen sich gut in den Alltag integrieren und sollen oft auch zu Hause weitergeführt werden. 

Alle Leistungen

Einige unserer Therapeuten sehen Sie hier

Haben Sie Fragen?

Wir beraten Sie gerne. Einfach kontaktieren und Hilfe erhalten.

Nach oben scrollen